Gästebuch


4 Kommentare zu „Gästebuch“

  • Sehr schöne Rezension zu Georg Kleins “Roman unserer Kindheit”!

  • Heinz:

    Die Besprechung (Georg Klein, Roman unserer Kindheit) macht Lust auf die Lektüre …. Es hat nun auf meiner Leseliste (derzeit eher nichts wirklich aufregendes) den 1. Platz.

  • Helmut Fischerer:

    Sehr geehrter Herr Pfister!

    Ich habe Ihr Buch „Entzauberung der Angst“ mit Vergnügen gelesen und bin sehr beeindruckt von den vielen Ebenen und Andeutungen, die den Roman so ungeheuer interessant machen.

    Fast hätte ich Ihre feine und humorvolle Auseinandersetzung mit der esoterischen Bewegung überlesen, oder zumindest nicht voll verstanden, als mich meine Frau darauf aufmerksam machte, dass der Name „Volant“, den Sie für den Polizeidirektor wählten, gerade derjenige Name ist, den Michail Bulgakow in „Der Meister und Margarita“ dem Teufel gab.

    Diese Entdeckung eröffnete für Ihr Buch eine komplett neue Leseart. Nun wurde klar, warum der Neffe des Polizeidirektors in Wien-Liesing reinen industriellen Schwefel erzeugte.

    Vielleicht kommt uns zugute, dass wir passionierte Kreuzworträtsel-Freunde sind: jedenfalls haben meine Frau und ich im Namen des Helfers des Teufel-Polizeidirektors, Inspektor Seiler, das Anagramm „Seriel“ entdeckt. Selbiger Seriel ist, wie man nachlesen kann, ein gefallener Engel, der im Buch Henoch erwähnt wird, und den Menschen die Zeichen des Monds erklärt.

    Dieser Zusammenhang wird dann auch erwähnt, als Inspektor Seiler zu Otto Schlaf kommt, um ihn zu liquidieren.

    Das entschiedene Eintreten für die Aufklärung einerseits und die Möglichkeit, das Buch auch ganz entgegengesetzt zu lesen, zeugt für Ihren hintergründigen Humor.

    Ich wünsche mir noch weitere Bücher von Ihnen und danke für den Lesegenuss.

    Viele Grüße
    Helmut Fischerer

    P.S.: Damit Sie wissen, dass das obige Beispiel nicht die einzige Doppelbödigkeit ist, die wir entdeckt haben, erwähne ich nur noch Camilo José Celas „Mrs. Caldwell spricht mit ihrem Sohn“. Hier gab der Informant einen versteckten Hinweis auf seinen wirklichen Namen, was der Journalist Minarik erst beim tragischen Ende verstand. Sehr fein gewebt!

  • Pfister:

    Sehr geehrter Herr Fischerer!

    Ihr Kommentar hat mich sehr gefreut und mir gezeigt, welch aufmerksame Leser Sie und Ihre Frau sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Pfister

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